//Biographie

 

Hans Christoph Bünger, in Krefeld geboren, studierte  von 1997 – 2003 Kirchenmusik an der Musikhochschule Lübeck (Orgel bei Jürgen Essl und Arvid Gast, Dirigieren bei Gerd Müller-Lorenz), und schloss das A-Examen mit Auszeichnung im Fach Chor- und Orchesterdirigieren ab. Bereits im Studium konnte er wichtige Erfahrungen als Korrepetitor bei Produktionen der Hochschule sowie des Theaters Lübeck machen. In diese Zeit fällt auch ein Lehrauftrag für Generalbassspiel an der Musikhochschule.

Von 2005 – 2009 folgte ein Dirigierstudium in der Klasse von Per Borin an der Musikhochschule Stuttgart.  Schon während des Studiums assistierte er bei den Stuttgarter Philharmonikern und an der Staatsoper Stuttgart.

2009 debütierte er am Theater Ulm mit einer Vorstellung von Le nozze di Figaro, gefolgt von Dirigaten am Theater Osnabrück. Von 2009 bis 2012 war er Solorepetitor an der Staatsoper Stuttgart und dirigierte dort die Produktion Gegen die Wand sowie die deutsche Erstaufführung von The Rage of Life. An der Musikhochschule Stuttgart wurde ihm für mehrere Semester ein Lehrauftrag für Dirigieren übertragen.

Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Studienleiter bei Konzert Theater Bern, seit der Spielzeit 2014/15 hat er hier auch die Position des zweiten Kapellmeisters inne. In Bern dirigierte er u.a. Vorstellungen von La Cenerentola, La Traviata, Das schlaue Füchslein, Die Zauberflöte, Faust und Rusalka sowie die Schweizer Erstaufführung Greek von Mark-Anthony Turnage. In der Spielzeit 2017/18 hat er die musikalische Leitung der Tanzproduktion Sacre/Faun/Bolero inne, darüber hinaus dirigiert er Vorstellungen von Don Giovanni, Il Trovatore und Carmen.

Neben seinen Verpflichtungen in Bern dirigierte Hans Christoph Bünger Platée und Orpheus in der Unterwelt an der Staatsoper Stuttgart, wohin er in der kommenden Spielzeit zurückkehren wird. Das Deutsche Nationaltheater Weimar betraute ihn im Frühjahr 2017 mit der Wiederaufnahme der dortigen Zauberflöte. Im Sommer 2016 war er zum ersten Mal zu Gast bei den Münchner Symphonikern.